Bist du unzufrieden damit, wie du dein Kind erziehst? Hast du das Gefühl du lässt viel zu viel durchgehen und dein Kind tanzt dir auf der Nase herum? Denkst du dir, du gibst viel zu schnell nach und schaffst es nicht, dein Kind dazu zu bringen, die aufgestellten Regeln einzuhalten?

Dein Kind will unbedingt Kekse, obwohl es nicht so viel naschen sollte und heute bist du einfach zu schwach zum Nein sagen? Das Handy sollte doch Tabu sein, aber du möchtest den Schreikrampf vermeiden und gibst einfach nach? Das sind nur zwei Beispiele, aber dir würden viele ähnliche einfallen? Wirfst du dir dieses Verhalten innerlich vor und fühlst du dich wie eine schlechte Mutter? Spricht deine innere Stimme in harten Tönen mit dir und prügelst du dich innerlich für deine Inkonsequenz?

Liebe Mama!

Auch hierzu sei gesagt: Wir sind alle Menschen und keine Maschinen. Sei nicht zu hart zu dir selbst, wenn du es nicht schaffst konsequent und bestimmt zu sein. Wir alle lieben unsere Kinder und in den ersten Monaten waren wir es gewohnt, ihnen alle Wünsche von den Augen abzulesen. Es ist viel angenehmer, die Bedürfnisse unserer Kinder zu stillen, als ihnen Sachen zu verbieten und Regeln aufzustellen. Es ist ganz normal, dass wir in die Erziehungsrolle erst hineinwachsen müssen und immer wieder rückfällig werden und in die Rolle der Bedürfnisbefriedigerinnen zurück fallen. Wir dürfen „schwache“ Tage haben und auch einmal den Weg des geringsten Widerstandes gehen. Unsere Kinder können es durchaus verstehen, dass eine Regel von jetzt an gilt bzw. wieder gilt. Hole tief Luft und nimm die Situation an wie sie ist. Halte dir vor Augen, dass du eine wunderbare Mutter bist und liebe dich so wie du bist. Mit gestärkter Selbstliebe wird es dir wieder leichter fallen deinem Kind den richtigen Weg zu zeigen. Folgendes Mantra soll dir dabei helfen:

Mantra: Ich liebe mich so wie ich bin und bin stolz darauf, wie ich mein Kind erziehe!